Berufsfachschule Altenpflege Dresden

Persönlich und erfolgreich - Wir bilden Fachkräfte für die Pflege aus

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Altenpflege

Die Pflege, eine der größten Dienstleistungsbranchen in Deutschland, wächst stetig weiter. Durch die demografische Entwicklung steigt der Bedarf an professioneller Pflege. Die Zahl der Beschäftigten hat sich bereits in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt. Der Beruf der Pflegefachkraft hat Zukunft. Er ist abwechslungsreich und bietet vielfältige berufliche Perspektiven.

„Für meine Bewohner bin ich Friseurin, Musikerin, Köchin, Bastlerin, Freundin, Modeberaterin, Handwerkerin und Seelsorgerin. Ich bin Nadine, zukünftige Fachkraft für Altenpflege. Jeder Tag ist mit lebenswerten Erfahrungen bereichert. Jeder Tag mit einem Danke versehen. Faktoren, die den Beruf zur Berufung machen“ (2017 – Nadine, 2. Lehrjahr)

Ausbildung

Die Ausbildung dauert in Vollzeit drei Jahre, als Teilzeitausbildung maximal fünf Jahre. Sie ist kostenlos, es besteht ein Anspruch auf eine angemessene Ausbildungsvergütung. Die Ausbildung erfolgt im Wechsel zwischen Unterricht in unserer Pflegeschule und der praktischen Ausbildung in Ausbildungseinrichtungen. Unsere Schule vermittelt im theoretischen und praktischen Unterricht im Umfang von mindestens 2.100 Stunden die unterschiedlichen Lerninhalte der Pflegeausbildung.

„Ich bin ja eigentlich nicht so der Theoretiker, aber wenn ich nach dem Theorieblock wieder ins Praktikum starte, habe ich schon öfter einen „Aha-Effekt“ bei mir selbst festgestellt. Gerade der 6-Wochen-Rhythmus unterstützt praxisnahes Umsetzen des Gelernten … Wenn ich z.B. aktive Sterbebegleitung selbstsicher umsetzen kann, ist das schon ein „gutes“ Gefühl … für beide Seiten!“ (2016 – Mario, 2. Ausbildungsjahr)

Die praktische Ausbildung erfolgt im Umfang von mindestens 2.500 Stunden in der gewählten Ausbildungseinrichtung und in weiteren, an der Ausbildung beteiligten Einrichtungen. Begonnen wird die praktische Ausbildung mit einem sogenannten Orientierungseinsatz in der gewählten Ausbildungseinrichtung. Danach folgen die Pflichteinsätze in der stationären Akutpflege (im Krankenhaus), in der stationären Langzeitpflege (in einer Pflegeeinrichtung für alte Menschen), in der ambulanten Akut-/Langzeitpflege (bei einem ambulanten Pflegedienst), in der pädiatrischen Versorgung (z. B. in einer Kinderklinik) und in der psychiatrischen Versorgung (z. B. in einer psychiatrischen Klinik).

Die Aufgaben der Schule sind die Betreuung der Schüler, aber auch die Beratung der Praxisanleiter. Unsere Lehrkräfte werten die Praxisphasen individuell mit jedem Schüler aus. Hier werden die ausgeführten Tätigkeiten ebenso thematisiert wie auch Probleme im Praxisalltag.

Im letzten Einsatz, dem sogenannten Vertiefungseinsatz, der in der Regel beim Träger der praktischen Ausbildung stattfindet, endet der praktische Ausbildungsteil mit einer staatlichen Prüfung.

Projekte im Rahmen der Ausbildung

„Das Image des Altenpflegers“

Rund 50 Prozent des deutschen Pflegepersonals bewerten das öffentliche Image ihrer Profession als schlecht. Das geht aus der europäischen NEXT-Studie hervor (NEXT = Nurses’ early exit study). Dieses negative Selbstbild der Pflegeberufe ist laut der Analyse einer der Hauptgründe, warum unzufriedene Mitarbeiter ihren Beruf aufgeben. Besonders betroffen von dem negativen Bild ist die Altenpflege. Sie gilt als schwerer, aufopferungsvoller Beruf, bietet dem Personal aber nur geringe Aufstiegs- und Verdienstchancen. Hinzu kommt häufig ein Mangel an Wertschätzung und Anerkennung der Arbeit in den Einrichtungen und der Politik mit der Folge, dass die Pflegenden eine minderwertige Selbstwahrnehmung ihres Berufs entwickeln.

Unsere Schüler haben sich mit Ihrem zukünftigen Beruf auseinandergesetzt und Postkarten, Plakate und Filme entwickelt, die das Image des Altenpflegeberufes aufwerten und gezielt Mitarbeiter werben sollen. Hier die Ergebnisse:

Medienralley

Traditionsgemäß starten wir das neue Schuljahr für das 1. Ausbildungsjahr mit einer Medienralley. Die Schüler lernen sich entspannt kennen, lösen Gruppenaufgaben fern ab vom Schulalltag und lernen die Umgebung der Schule kennen.

Die Teams müssen eine Gruppenpyramide per Foto festhalten, rappen zum Thema Sozialversicherung, nutzen Naturmaterialien zum Bau einer Eule und beschreiten den gesamten Alaunpark um via APP das Wort Rollator aufzuzeichnen. Die Ergebnisse sehen jedes Jahr toll aus und werden auf großer Leinwand im Kino Thalia präsentiert. Vielen Dank ans Thalia-Team.

„Um nicht zu verhungern, grillen wir zünftig im Garten des Thalia.“ Silke Nebe (Schulleiterin)

Ausflug zum Krematorium am Dresdner Urnenhain

Das Sterben und der Tod gehören zur Altenpflege dazu. Die Schüler müssen lernen, mit den durch Tod und Sterben verbundenen Krisensituationen umzugehen. Dazu gehört auch das Wissen, was nach dem Tod passiert.

Friedhofsleiter Jens Börner zeigt uns berühmte und schöne Gräber auf dem Friedhof am Dresdner Urnenhain. Anschließend konnten wir im Krematorium die Verbrennung beobachten.

KONTAKT

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Marienallee 12

01099 Dresden

 

Telefon: 0351 320292-40

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